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Google Penaltie

Samstag, 09. Januar 2010

Die Abstrafung durch Google ist für die meisten Websites verhängnisvoll, da doch die Mehrheit der Besucher durch Google kommt. Ein sicheres Indiz ist eine erhebliche Degression des Traffics.

Eine “Google Penaltie” kann einerseits manuell erfolgen oder auch automatisch aufgrund algorithmischen Massnahmen. Suchmaschinen sind stets bestrebt den Algorithmus zu optimieren, um so spamfreie und themenrelevante Suchergebnisse anzubieten. Mit periodischen Updates im Algorithmus ändern sich somit auch die Modalitäten fürs Ranking. Websites mit seriösem und qualitativem Content sind von einer Abstrafung im Prinzip ausgeschlossen.

Die Crawler prüfen natürlich auch die Backlinks und werten diese aus. Dabei werden vor allem Quellen wie Webkataloge und Verzeichnisse ermittelt und kritisch analysiert. Als problematisch gelten vor allem solche ohne Bezug zur eigenen Website. Das Linkbuilding ist meist ein nicht unwesentlicher Grund für eine Abstrafung. Deshalb sollte man besonders dies auch periodisch überprüfen auf auffällige Veränderungen beobachten. Besonders eine markante Ab- oder Zunahme ist meist risikobehaftet. Alle relevanten Linkquellen sollten demnach regelmässig auf deren Existenz wie auch Qualität geprüft werden um eventuelle Sanktionen zu verhindern. Auch Besucher können indirekt Verursacher von negativem Inhalt sein. Einerseits mit schlechtem Vokabluar oder auch durch Links zu Websites mit negativer Reputation, was von den Bots erkannt wird. Deshalb sollte man auch seine eigene Seite gewissenhaft betreuen und allenfalls moderieren.

Mit CMS Systemen hat man grundsätzlich keine absehbaren Probleme, da diese zwar meist optimiert sind, jedoch im tolerierten Umfang. Besonders wichtig ist es jedoch solche Systeme stets mit den neusten Updates zu versorgen um bekannte Sicherheitslücken zu schliessen, da diese durch den globalen Einsatz als besonders ausgesetzt und somit gefährdet gelten. Ansonsten besteht erhebliche Gefahr auf einen Hackerangriff.

Manipulierte Websites sind meist nicht auf Anhieb erkennbar. Oft werden unsichtbare Links gesetzt oder Malware auf der Website integriert . Diese Links im Quelltext aufzufinden erweist sich als aufwändig. Mit einem Sitecrawler wird dies erheblich vereinfacht. Bei einem Trafficeinbruch sollte man unbedingt die robots.txt nach auffälligen Einträgen untersuchen, da diese die Zugriffe der Crawler definiert und deshalb ein beliebtes Angriffsziel ist.

Sicherlich ist die Serverperformance in der Optimierung nicht signifikant. Dennoch sollte man sich damit auseinandersetzen, da doch auch die Attrraktivität der Website damit steigt. Somit sollte der Einbau wie auch die Erweiterung von Scripts in bestehende wie auch neue Projekte strategisch und wohlbedacht sein. Die Auswirkungen müssen unbedingt beobachtet und protokolliert werden. Je komplexer eine Seite wird, desto wichtigter ist deren Aufbau. Die Erhöhung von Serverkapaziäten ist jedoch nur bedingt sinnvoll. Anhand der Crawlingzeit der Bots erkennt man sehr einfach ob diesbezüglich Handlungsbedarf besteht.